
Raum sichtbar zu machen, ist der Kern meiner Arbeit.
Seit über 25 Jahren widme ich mich der Kunst- und Architekturfotografie. Auf meinen Reisen durch unterschiedliche Länder und Kulturen habe ich Architektur nicht nur als Bauwerk, sondern als Ausdruck von Haltung, Geschichte und Gegenwart erfahren. Diese Eindrücke prägen meine Wahrnehmung und fließen in jede meiner Arbeiten ein.
Mein Studium in Wien vertiefte mein Verständnis für das Zusammenspiel von traditioneller und moderner Architektur. Daraus entwickelte sich ein klarer, reduzierter fotografischer Ansatz – inspiriert vom japanischen „MA“, dem bewussten Raum zwischen den Dingen. Mich interessiert das Dazwischen: Leere und Fülle, Licht und Stille, Präsenz und Zurückhaltung.
Klare Linien, präzise Komposition und eine konzentrierte Bildsprache bestimmen meine Arbeiten in Architektur-, Landschafts- und Porträtfotografie. Meine Bilder drängen sich nicht auf – sie öffnen Räume.
Diese Haltung zeigt sich in meinen Einzelausstellungen ebenso wie in der Präsentation meiner Arbeiten im Landesmuseum Vorarlberg.
Die Zusammenarbeit mit Architekten und Kunstschaffenden verstehe ich als Dialog. Es geht darum, eine Idee sichtbar zu machen – mit Respekt vor dem Werk und im Bewusstsein des richtigen Moments.
So entsteht jedes Bild als stiller Moment, der Raum lässt – für die Geschichten, die es erzählen darf, und für die Menschen, die darin ihren eigenen Blick finden.



Kameras / Equipment:
Cambo WDS Fachkamera:
Besonders geeignet für technische Fotografie, wo eine präzise Kontrolle über Perspektive
(parallele Achsenverschiebung des Horizonts) und Schärfeebene notwendig ist.
Phase One XF Mittelformatkamera:
Perfekt für professionelle Fotografen, die eine Kamera mit extrem hoher Auflösung und exzellenter Detailwiedergabe benötigen.
Objektive:
Beide Hersteller (Rodenstock und Schneider-Kreuznach) bieten hervorragende Objektive, die ideal zu den genannten Kameras passen und in verschiedenen fotografischen Anwendungen beste Ergebnisse liefern.
Schon in der analogen Fotografie verlieh das Mittelformat den Bildern eine besondere Bildsprache, die sich vom Kleinbild abhebt. In der digitalen Fotografie bleibt dieser Effekt bestehen: „Die Bilder haben eine unbeschreibliche Aura und einzigartigen Detailreichtum.“ Die Mittelformatkamera besteht aus drei Modulen: dem Objektiv, das das Motiv hochauflösend für das digitale Rückteil aufnimmt, und dem Kameragehäuse, das eine parallele Achsenverschiebung des Horizonts ermöglicht – eine zentrale Technik in der Architekturfotografie.


Bildbearbeitung,
ist ein kreativer und technischer Prozess in der Fotografie, der vom ursprünglichen
Rohbild – früher in Form eines Film-Negativs – bis hin zum finalen, bearbeiteten Bild reicht. Besonders im minimalistischen Stil geht es darum, das Bild auf das Wesentliche zu reduzieren, wodurch eine klare und prägnante Bildsprache entsteht.
Minimalistische Fotografie setzt auf Einfachheit, durchdachte Kompositionen und eine sorgfältige Auswahl an Elementen, die visuell eine starke Wirkung entfalten.
In der Bearbeitung wird das Bild oft entschlackt, um störende Details zu entfernen und den Fokus auf die wenigen, aber kraftvollen Bestandteile zu lenken.
Dieser Prozess erfordert nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein gutes Gespür für Ästhetik und Reduktion, um das Bild in seiner reinsten Form zu präsentieren.
RAW (Rohbild) nicht bearbeitet
